Gitarre

Das Wort „Gitarre“ leitet sich vom griechischen „kithara“ ab. Dieses beliebte Saiteninstrument ist von der Spieltechnik her den Zupfinstrumenten zuzuordnen.
Es kann grundsätzlich zwischen akustischen und elektrischen Gitarren unterschieden werden. Die klassische Gitarre hat einen beidseitig eingebuchteten Korpus mit flachen Zargen und offenem Schallloch, einen Hals mit Bünden und eine Schraubenmechanik für die Saiten. Die sechs verschieden dicken Saiten sind auf E - A - d - g - h - e’ gestimmt (Standardstimmung). Der Korpus der Gitarre verstärkt den Ton. Besonders ausschlaggebend für den Klang ist das Material und die Qualität der Decke. Die heute übliche Form der Gitarre gibt es seit Ende des 18. Jahrhunderts.
Die Gitarre ist sowohl ein Solo- als auch ein Begleitinstrument und ist gut in Ensembles einzusetzen. Sie ist stilistisch sowohl in der Renaissance-/Barockmusik als auch in der Klassik bis zur Moderne und im Pop/Rock/Jazz (Basis für E-Gitarre) und den verschiedenen Spielarten der Folklore (Volksmusik, Flamenco, Bossa, Blues, u. v. m.) zu Hause. Sie wird häufig auch zur Begleitung von Liedern im Folklore- und Popularbereich verwendet.
Einstiegsalter: Es ist schon im Vorschulalter möglich, mit dem Gitarre spielen zu beginnen, bei entsprechender Konzentrations- und Aufnahmefähigkeit. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Unterricht sind Interesse, Neugierde und die Bereitschaft der SchülerInnen, sich auch außerhalb des Unterrichts mit dem Instrument auseinander zu setzen.
Unterrichtsform: Die Gitarre eignet sich gut zum Einstieg in den Musikunterricht, da vom einfachen Melodiespiel erst nach und nach zum mehrstimmigen Spiel übergegangen wird.
Der Unterricht kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppenunterricht erfolgen.
Fortgeschrittene SpielerInnen können sich auch in verschiedenen Gitarreensembles, sowie dem OÖ. Gitarrenorchester "Las Guitarras"  musikalisch einbringen.
Instrumente: Eine Gitarre mit Nylonsaiten in geeigneter Größe kann als ideales Einstiegsinstrument betrachtet werden. Die Körpergrösse, die Arm-, die Hand- und Fingerlänge des Kindes sind für den Kauf der richtigen Gitarre entscheidend. Gitarren gibt es in unterschiedlicher Größe und Mensur. Achten Sie auf eine gute Qualität des Instruments aus dem Musikfachgeschäft.
Für eine fachkundige Beratung zum Kauf einer Gitarre sowie zur Feststellung der Eignung stehen unsere Lehrpersonen gerne zur Verfügung.


Lehrpersonen:
Schmied Petra
Kagerer Elisabeth - derzeit Karenz
Slavisa Subotic
Wurzer Cornelia

Gitarren Ensemble

Ergänzung zum Instrumentalunterricht. Die SchülerInnen lernen hier das Zusammenspiel, gegenseitiges Hören und erfahren vor allem die Freude am gemeinsame Musizieren.


Lehrperson: Petra Schmied

Hackbrett

Das Hackbrett ist ein Saiteninstrument, das zu den Kastenzithern gezählt wird. Seine Saiten werden mit kleinen Schlägeln oder Klöppeln aus Holz angeschlagen, die auch mit Leder oder Filz überzogen sein können.
Einstiegsalter:  Das Chromatische Hackbrett ist als Erstinstrument für jede Altersgruppe sehr gut geeignet: für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, SeniorInnen und Menschen "mit besonderen Bedürfnissen". Ein Beginn ist bereits im Vorschulalter möglich, da das Hackbrett-Spiel durchaus dem Bewegungsbedürfnis von Kindern entgegenkommt. Interesse am Hackbrett, Neugierde und Lernbereitschaft sind wichtige Voraussetzungen.
Unterrichtsform: Volksmusik, klassische und moderne Literatur für Hackbrett fließen in den Unterricht ein. Das Ensemblespiel ist von Beginn an möglich, wobei Volksmusik und das Gruppenmusizieren im Vordergrund stehen  können.
Instrumente:  Es wird empfohlen, sich vor dem Kauf eines Instrumentes an die zukünftige Lehrperson zu wenden, die sie gerne beraten wird, ein passendes Instrument zu finden.
Das regelmäßige Stimmen des Instruments ist unbedingt erforderlich. Um eine optimale Übeposition zu erreichen, ist ein stabiler und höhenverstellbarer Hackbrettständer sehr zu empfehlen.


Lehrpersonen:
Walter Ingrid
Walter Herbert

Harfe

Die Harfe gehört zu den Chordophonen, genauer zu den Zupfinstrumenten. Sie ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit und kam bereits um etwa 3000 v. Chr. in Mesopotamien und Ägypten vor. Unter den drei Grundtypen der Zupfinstrumente (Harfen, Zithern und Lauten) ist die Harfe charakterisiert als ein Instrument, bei dem die Saiten senkrecht (Winkelharfe) oder abgeschrägt an der Resonanzdecke ziehen. Die Konzertharfe als größte Vertreterin ihrer Art ist mit etwa 180 cm Höhe und bis zu 40 kg Gewicht eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.
Einstiegsalter:  Die Harfe eignet sich sehr gut zum Einstieg in den Musikunterricht - eine musikalische Vorbildung ist günstig, aber nicht zwingend notwendig. Ein Beginn des Harfenspiels im frühen Kindesalter ist bei körperlicher Eignung möglich. Als wesentliche Voraussetzungen sind zu nennen: Lernbereitschaft, Interesse, Neugierde, Ausdauer.
Unterrichtsform: Vom Beginn des Erlernens an bietet sich eine breit gefächerte Literaturauswahl verschiedener Epochen und Stile. Die Harfe ist vielfältig einsetzbar: als Soloinstrument für fast alle Epochen, als Begleit-, Kammermusik- und Ensembleinstrument (z. B. in verschiedenen Volksmusikensembles) und im Orchester.
Instrumente: In Absprache mit der künftigen Lehrperson sollte man das passende Instrument (Hakenharfe, Einfachpedalharfe) für den Anfangsunterricht auswählen. Für den Beginn gibt es auch die Möglichkeit, eine Harfe zu mieten. Das Instrument muss nicht zum Unterricht mitgebracht werden.


Lehrperson: Veronika Auer, MMag.

 

Zither

Ursprünglich aus der Volksmusik stammend, haben sich für die Zither Türen in unterschiedlichste Stilrichtungen wie Alte Musik, Klassik, Popularmusik und Jazz geöffnet. Es können sich auch immer mehr Komponisten begeistern, Neue Musik für das Instrument Zither zu schreiben.
Das Einzigartige an diesem Instrument mit einem Tonumfang von bis zu 6 ½ Oktaven ist, dass sie sehr vielseitig einsetzbar ist und sich der Zitherspieler selbst begleiten kann.
Man findet die Zither in der typischen Saitenmusikbesetzung mit anderen Volksmusikinstrumenten oder aber auch im Zitherquartett mit Quint-, Diskant-, Alt- und Basszither. Der Einsatzfähigkeit der Zither sind keine Grenzen gesetzt.
Einstiegsalter: Durch die Entwicklung sehr guter Kinderzithern und geeigneter, kindgerechter Literatur ist ein Einstieg in den Instrumentalunterricht bereits ab dem 6.- 7. Lebensjahr möglich. Natürlich sind auch erwachsene Schüler im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk willkommen.
Instrumentbeschaffung: Manche Musikschulen bieten gegen eine geringe Instandhaltungsgebühr Leihzithern für die ersten Lernjahre an. Am besten nimmt man vor der Anschaffung eines Instruments Kontakt mit der jeweiligen Lehrperson auf, die auch diesbezüglich optimal beraten kann.


Lehrperson: Walter Herbert


Amt der Oö. Landesregierung
Direktion Kultur
Landesmusikschule Kirchdorf an der Krems
Pernsteiner Straße 40
4560 Kirchdorf an der Krems
Tel. 07582/62307 - 0
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Direktion | Dir. Konsulent Wolfgang Homar

Sprechstunden:
nach telefonischer Voranmeldung

Sekretariat | Martina Berner

Sprechstunden:
Mo 09.00-12.00 Uhr
Di  09.00-12.00 und 12.30-15.00 Uhr
Mi  09.00-12.00 und 12.30-14.00 Uhr
Do 09.00-12.00 Uhr
Fr   09.00-11.30 Uhr